MIWO
Wohnen

Die Böden der Wohnräume sind mit Parkett ausgelegt. Das Badezimmer verfügt über eine Badewanne und eine elektr. Entlüftung.  Die Wohnung verfügt über zwei Balkone.

Wohnen

Die Wohnung liegt im II. Obergeschoss einer Jugendstil Villa. Das Badezimmer ist modernisiert mit Wanne und hat eine elektr. Entlüftung. Im Schlaf-/Wohnzimmer ist Parkettfußboden ausgelegt. In der Küche ist eine Einbauküche vorhanden.

Wohnen

Die Böden der Wohnräume sind mit Parkett ausgelegt, in der Diele und Küche liegt Linoleum. Das Badezimmer ist weiß gefliest und mit einer Badewanne und einem Fenster ausgestattet. Die Wohnung verfügt über einen Balkon.

Wohnen

Die Böden der Wohnräume sind mit Parkett ausgelegt. Das Badezimmer ist hell gefliest, mit einer Badewanne und einer elektrischen Entlüftung ausgestattet. Die Küche ist mit PVC ausgelegt. Zu der Wohnung gehört ein Balkon und ein Abstellkeller.

Unternehmen

Die MIWO hat einen Leitgedanken. Die Idee des Bauens und Wohnens in kultureller Verantwortung. Als familiengeführtes Unternehme ist uns der Aspekt der Gemeinschaft besonders wichtig. Dies spiegelt sich in unserer Architektur und in unserem Wohnbestand wieder. Als Mietwohnungsbau und -verwaltungsgesellschaft haben wir seit 1952  täglich mit Wohn- und Lebensräume von Menschen zu tun. Unser kulturelles Engagement hat dies auch. Architektur schafft räumliche Strukturen für ein menschliches Miteinander. Kunst schafft neue Wahrnehmungsräume. Wir verbinden beides in unseren Projektreihen “kunstundwohnen” und architekturundkunst”. Der Dialog von Kunst und Architektur bildet den Schwerpunkt des MIWO Engagements. Bei vielen Neubauprojekten der MIWO seit Mitte der 1990er Jahre ist die installative Ausstattung mit Kunst integraler Bestandteil des Architekturentwurfs. Unseren bereits bestehenden Bestand an Wohnanlagen und Wohnungen öffnen wir für künstlerische Interventionen, die vorgegebene architektonische Strukturen einer Neuinterpretation zuführen und die Lebenswelt unserer Mieter positiv verändern. Das Ziel unseres Engagements ist die Förderung zeitgenössischer Kunst und Architektur sowie gleichzeitig das Gestalten von Lebensqualität in der Gemeinschaft. Fokussiert auf junge Positionen der Gegenwartskunst fühlen wir uns darüber hinaus der dynamischen Kulturszene in der Region Bonn /Köln aus Überzeugung verpflichtet. MIWO Gesellschaft mbH & Co. KG Mietwohnungsbau und -verwaltung in der Region Köln/Bonn Unternehmen der Wohnungswirtschaft

Unsere Büro-Öffnungszeiten: MO-DO 08.00-12.00 Uhr –  MIWO Gesellschaft mbH & Co. KG  –  Villa Faupel  –  Lotharstraße 106  –  D-53115 Bonn  – Telefon +49 (0) 228 914620  –  Telefax +49 (0) 228 91462-40  –  info@miwo.eu  –  www.miwo.eu Aufgrund der allgemeinen Gesundheitslage, bitten wir Sie aktuell auch während der regulären Öffnungszeiten von 08.00-12.00 Uhr um eine Voranmeldung Ihres Besuchs per E-Mail oder Telefon. Due to the general health situation, we currently also ask you to preregister your visit by e-mail or phone during the regular opening hours from 08.00-12.00 a.m. In dringenden Fällen stehen unseren Mieter*innen folgende Handwerksfirmen zur Verfügung: Der Hausmeisterdienst rund um unsere Objekte Firma Immobilien Service Deutschland (ISD) in Bonn: MO-FR, 08.00-17.00 Uhr, ☏ +49 (0) 228 391880; für Notfälle im Notdienst: ☏ +49 (0) 228 3918831 in Köln:  MO-FR, 08.00-17.00 Uhr, ☏ +49 (0) 221 9584480; für Notfälle im Notdienst: ☏ +49 (0) 221 95844831 Schlüsseldienst für Bonn und Köln Firma Udo Riegel Schlüsseldienst, Mobil-☏: +49 (0) 177 8225839 Heizung-Sanitär für Bonn Firma Bliersbach Haustechnik GmbH, ☏: +49 (0) 228 915220 oder Firma Uwe Halft Meisterbetrieb Heizung Sanitär, ☏: +49 (0) 2222 810406 Heizung-Sanitär für Köln Firma Helmut Hinz GmbH & Co., ☏:+49 (0) 221 8888960 (24-h-Notdienst: ☏: +49 (0) 221 88889696) Elektroreparaturen /-arbeiten für Bonn Firma K. H. und B. Daniels Elektroinstallationen GmbH, ☏: +49 (0) 228 234644 Elektroreparaturen /-arbeiten für Köln Firma Elektro Pesch OHG, ☏: +49 (0) 221 9725671 Störungsmeldungen Sie möchten eine Störung melden? Für Strom, Gas, Wasser, Fernwärme, Straßenbeleuchtung erreichen Sie die Entstörungsstelle des zuständigen Netzbetreibers (SWB Energie und Wasser) gebührenfrei unter 0800 / B O N N E T Z  und 0800 / 2666389. Weitere Informationen finden Sie beim zuständigen Netzbetreiber auf der Seite der Bonn-Netz GmbH.

Wohnen

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ELEVATORESK Roman Lang In diesem Jahr werden wir nach einer längeren Pause wieder Kunstprojekte im Rahmen von „kunstundwohnen“ umsetzen. Wir haben für das zweite kunstundwohnen-Projekt in diesem Jahr die Zusage des Künstlers Roman Lang erhalten. Der Künstler hat das Treppenhaus in der Lutfridstraße 7 ausgewählt und realisiert dort seine farbig-illusionistische Wandmalerei „ELEVATORESK“, die deutliche Anleihen an die Op Art nimmt und wie diese, räumliche Strukturen allein durch Malerei „vortäuscht“. Roman Lang plant farbig gefasste Rechteckkörper, die diagonal aus der Wand nach vorne oder nach oben zu kragen scheinen. Diese Raumwirkung wird sich am deutlichsten beim Herauf- bzw. beim Herabsteigen im Treppenhaus zeigen und so die Bewegung der Bewohner mit aufnehmen. Die Farbpalette bewegt sich zwischen gedecktem Blau und Orangetönen, hellem Türkis und Grün sowie violetten und roten Feldern. Der Künstler Roman Lang, geboren 1976 in Neumarkt/ Oberpfalz, lebt und arbeitet in Düsseldorf und Bonn. Er hat bei Ben Willikens an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und war Stipendiat der Studienstiftung. Lang hat an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. www.roman-lang.com Mit diesen Interventionen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Karim Noureldins „Tupelo“, Esther Stockers „Geometria“ und Jan van der Ploegs „Wall Painting No. 412“, die ebenfalls in der kunstundwohnen-Reihe entstanden sind, wird das „Kunstquartier Lutfridstraße“ um ein weiteres Kunstobjekte bereichert.

ZUM FRIEDEN LUD DER LUDFRID EIN Birte Bosse In diesem Jahr werden wir nach einer längeren Pause wieder Kunstprojekte im Rahmen von „kunstundwohnen“ umsetzen. Hierzu konnten wir die Künstlerin Birte Bosse gewinnen, die sich das Treppenhaus in der Lutfridstraße 20 ausgesucht hat, um hier ihre heitere und bunte Wandmalerei „Zum Frieden lud der Ludfrid ein“ zu installieren. Das künstlerische Werk wurde bereits fertig gestellt. Die Künstlerin Birte Bosse, geb. 1984, wuchs in Worpswede und in Kuhstedtermoor auf. 2006 erhielt sie Ihren Abschluss der Fachoberschule für Produktdesign und Kunst in Bremen, 2012 ihr Diplom der Hochschule der Künste in Braunschweig, dort studierte sie bei Friedemann von Stockhausen, Thomas Rentmeister und Bogomir Ecker und machte 2013 den Meisterschüler bei Bogomir Ecker. 2019 brachte sie ein Stipendium an der RMIT-Universität Melbourne nach Australien. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin. www.birtebosse.de Mit diesen Interventionen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Karim Noureldins „Tupelo“, Esther Stockers „Geometria“ und Jan van der Ploegs „Wall Painting No. 412“, die ebenfalls in der kunstundwohnen-Reihe entstanden sind, wird das „Kunstquartier Lutfridstraße“ um ein weiteres Kunstobjekte bereichert.

Unternehmen

Gesellschaft – Konzept – Geschichte MIWO Gesellschaft mbH & Co. KG Mietwohnungsbau und -verwaltung in der Region Köln/Bonn Unternehmen der Wohnungswirtschaft Konzept Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung von Grundvermögen und anderen Vermögensgegenständen einschließlich deren Bebauung und sonstige Nutzung und Nutzungsüberlassung an Dritte. Geschichte 1952 Gründung der Mittelrheinische Wohnungsbaugesellschaft mbH durch die Brüder Hans Faupel und Robert Faupel in Bonn 1995 Gründung der EHF Wohnungsbau GmbH & Co. KG als Kommanditgesellschaft gemeinsam durch: Mittelrheinische Wohnungsbaugesellschaft mbH und EHF WohnungsbauVerwaltungs-GmbH 1999 Abspaltung und Übernahme der Beteiligung der Mittelrheinische Wohnungsbauges. mbH an der EHF Wohnungsbau GmbH & Co. KG auf/durch: EHF Beteiligungs-GmbH 2006 Umfirmierung der Gesellschaften Kommanditgesellschaft: in MIWO Gesellschaft mbH & Co. KG (Handelsregister Bonn A 4175) Kommanditist: in MIWO Beteiligungsgesellschaft mbH (Handelsregister Bonn B 8208) Komplementär: in MIWO Verwaltungsgesellschaft mbH (Handelsregister Bonn B 7053) MIWO Gesellschaft mbH & Co. KG Villa Faupel Lotharstraße 106 D-53115 Bonn Telefon   +49 (0) 228 914620 Telefax   +49 (0) 228 91462-40 E-Mail    info@miwo.eu Geschäftszeiten Mo-Do    8.00 – 12.00 Uhr

Unternehmen

Kunst und Architektur im Dialog Die von der MIWO initiierte Projektreihe “kunstundwohnen” lädt jedes Jahr eine*n Künstler*in ein, mit dem Bestand der MIWO künstlerisch zu arbeiten und das Wohnhaus als Ort des täglichen Lebens zu reflektieren. Die ortsbezogenen und vor Ort entstandenen Werke der Künstler*innen eröffnen eine neue Sicht auf die architektonischen Strukturen des Wohnraums. Die unmittelbaren künstlerischen Eingriffe beziehen sich dabei häufig auf jene architektonischen Elemente wie Durchgänge oder Treppenhäuser, die in der alltäglichen Aufmerksamkeit nicht mehr präsent sind. Mit Strategien wie der farblichen Übermarkierung des Beiläufigen wird Übersehenes wieder sichtbar. “kunstundwohnen” lässt neue Räume der Wahrnehmung entstehen. “kunstundwohnen” öffnet Wohnanlagen der MIWO, die in den 1950er und 1960er Jahren entstanden sind und typische Gestaltungselemente der Modernen Architektur dieser Zeit aufweisen, für künstlerische Interventionen, die jene für die Nachkriegszeit charakteristischen architektonischen Strukturen einer Neuinterpretation zuführen und mit zeitgenössischem Blick “modernisieren”. Seit dem ersten Projekt “Bild mit Wohnung” mit dem Künstler Detlef Beer im Jahr 2006 wird jedes Jahr ein Künstler oder eine Künstlerin eingeladen sich mit diesem Bestand der MIWO künstlerisch auseinanderzusetzen und das Wohnhaus als Ort des täglichen Daseins zu reflektieren. Die bisher realisierten Projekte zeichnen sich durch eine künstlerische Vielfalt aus, in der sich die Bandbreite zeitgenössischer Kunstproduktion und Diskurse widerspiegelt: Von performativen Ansätzen (Detlef Beer, “Bild mit Wohnung”, 2006) über minimalistische Interventionen im Außenbereich (Martin Noel, “Farbe bekennen2, 2008; Tim Trantenroth, “Raumstein”, 2010) und temporäre Filmprojektionen, die für einen nur kurzen Zeitraum eine prägnante visuelle Wahrnehmungsverschiebung in die architektonische Situation einbringen (Claudia Desgranges, “Überblendung”, 2009) bis zu partizipatorischen Kunststrategien. So installierte Martin Pfeifle im Jahr 2011 eine Skulptur aus insgesamt 64 Neopolenschaum Kuben in die begrünte Außenanlage des Wohnquartiers Lutfridstraße, die von den Bewohnern auch als Sitz- und Spielgelegenheiten benutzt werden und in ihrer Zusammenstellung stetig verändert werden konnten. Die Skulptur wurde auf diese Weise zu einem Kommunikationsmedium im sozialen Zusammenhang der Wohnanlage (Martin Pfeifle, “Rado”, 2011). Die ortsbezogenen und vor Ort entstandenen künstlerischen Eingriffe beziehen sich häufig auf jene architektonischen Elemente wie Durchgänge oder Treppenhäuser, die in der alltäglichen Aufmerksamkeit der Bewohner nicht mehr präsent sind. Mit Strategien wie der farblichen Übermarkierung des Beiläufigen (Friedhelm Falke, “Das gewohnte Bild”, 2007; Martin Noel, “Farbe bekennen”, 2008) oder All-over-Malerei im Treppenhaus (Karim Noureldin, “Tupelo”, 2012; Esther Stocker, “GEOMETRIA”, 2013; Maik und dir Löbbert, “Treppenhaus”, 2014; Jan van der Ploeg “Wall Painting No. 412”, 2015) wird Übersehenes nicht nur wieder sichtbar, sondern eine Signifikanz des Ortes geschaffen. Erst die Kunst leistet hier eine Identifikation von Orten und fügt der Architektur eine neue Bedeutungsschicht hinzu. Diese “Kunst am Bau” bei der MIWO stellt daher für die Künstler auch eine Herausforderung dar. Steht zwar auf der einen Seite zunächst eine gewisse Limitation durch das bestehende architektonische Gefüge der MIWO Wohnhäuser, eröffnet sich auf der anderen Seite aber ein willkommener experimenteller Raum. Oftmals sehen sich die Künstler mit der Situation konfrontiert, von den eigenen, eingeübten ästhetischen Verfahren und Techniken abzuweichen. Das beginnt bereits mit der Auswahl anderer Materialien oder Untergründe, auf die das Werk angebracht werden soll, und Dimensionen, die sich von der Atelierpraxis unterscheiden. “Kunst am Bau” bedeutet den Eintritt in einen rahmenlosen Raum, in dem sich Kunst als Kunst erst einmal verorten muss. Hinzu tritt der entscheidende Umstand, dass das Kunstwerk auf ein Publikum – die Bewohner – trifft, für die die “Kunst am Bau” zukünftig jedoch ein Bestandteil ihrer täglichen Umgebung sein wird. Sämtliche “kunstundwohnen” Projekte werden von einem Vermittlungsprogramm in Form von Vernissagen, kunsthistorischen Vorträgen und Katalogen flankiert. Das positive Echo der Mieter hat das Ziel des Engagements bestätigt: Die zeitgenössische Kunst aktiv zu fördern und gleichzeitig den Aspekt der Gemeinschaft zu stärken. Text: Dr. Jutta Voorhoeve Alle kunstundwohnen Projekte: kunstundwohnen #1         2006 Detlef Beer „Bild mit Wohnung “ kunstundwohnen #2         2007 Friedhelm Falke „Das gewohnte Bild“ kunstundwohnen #3         2008 Martin Noël „Farbe bekennen“ kunstundwohnen #4         2009 Claudia Desgranges „Überblendung“ kunstundwohnen #5         2010 Tim Trantenroth „Raumstein“, kunstundwohnen #6         2011 Martin Pfeifle „Rado“ kunstundwohnen #7         2012 Karim Noureldin „Tupelo“ kunstundwohnen #8         2013 Esther Stocker „GEOMETRIA“ kunstundwohnen #9         2014 Maik und Dirk Löbbert „Treppenhaus“ kunstundwohnen #10        2015 Jan van der Ploeg, „Wall Painting 412“ kunstundwohnen #11        2017 Thomas Vinson (realisiert) kunstundwohnen #12        2018 Alex Grein kunstundwohnen #13        2019 Schirin Kretschmann „Fifties“ (realisiert) kunstundwohnen #14        2018 Martin Pfeifle „Onda“ (realisiert) kunstundwohnen #15        2020 Roman Lang „ELEVATORESK“ kunstundwohnen #16        2021 Birte Bosse

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www.burggartenbonn.de Das Haus im Burggarten mit seinen hochwertigen Appartements – die ihrerseits über ausgeklügelte Grundrisse verfügen – befindet sich im schönen Altbauviertel in Bonn-Poppelsdorf. Die Appartements sind zwischen ca. 14 bis 23 qm groß und jedes einzelne besitzt eine moderne Schlafempore, die in der Wohnfläche nicht aufgeführt ist. Diese bietet zusätzlich ca. 6 qm nutzbare Fläche. Auf der Empore kann man einen gemütlichen Schlafplatz herrichten und zusätzlich ein kleines Sideboard aufstellen. Die Appartements verfügen jeweils über eine Kochnische (Kühlschrank und 2-Platten Herd) sowie über ein Duschbad mit schönen Wandeinbauten. Die Böden der Appartements sind mit Eiche-Mosaik-Parkett ausgelegt. Wandverkleidungen, Geländer und Leitern der Emporen sind aus edlem Eichenholz. Für die Kücheneinrichtungen und die Wandeinbauten in den Bädern wurde das hochwertige Material ebenfalls mit Bedacht gewählt. Außerdem sind die Appartements mit schweren Baumwollvorhängen ausgestattet, die zur Verdunkelung der Fenster und der Empore dienen. Im Nachbarhaus stehen den Bewohner*innen gebührenpflichtige Waschmaschinen sowie Trockner zur Verfügung. Das Szeneviertel Poppelsdorf ist bekannt für sein buntes Treiben und wird für seine unmittelbare Nähe zur Universität, Innenstadt und Bonner Hotspots geschätzt.

Bauen

Pragerstraße 21-27 & 29-35 Die Prager Höfe stellen ein idealtypisches Wohnmodell für Alleinstehende dar. Sie sind Studienobjekte individueller Lebensentwürfe, angesiedelt in der Peripherie der Stadt. Der Bonner Stadtteil Auerberg weist eine breite Palette der besonders in den Nachkriegsjahren erprobten Bautypen auf, wobei der Typus des Zeilenhauses vorherrscht. Daneben setzen einige Punktbauten Höhendominanten. In anspruchslosen Wohnhäusern aus neuerer Zeit finden sich weitere freistehende Bauten. In diesem Kontext etablieren die Prager Höfe ein Stadtmodell eigener Ordnung: Der Hof, eine Übersetzung des Platzes in den Maßstab des Hauses, bindet jedes der Häuser zu einer autarken Einheit und verknüpft es zugleich mit dem umgebenden Raum. Die Hofhäuser entwickeln sich jeweils auf quadratischem Grundriss, wobei der vom Straßenniveau erhöhte Hof von vier über Eck angeordneten Baukörpern umringt ist. Dessen Enthebung unterstützt die Idee der Privatisierung des über Freitreppen zu erschließenden Bereichs, der zudem das Zentrum der vier Häuser verkörpert. In ihren Obergeschossen bergen diese jeweils eine Wohnung; analog zur sukzessiven Privatisierung des Äußeren durch Erhöhung des Hofes ist im Erdgeschoss der öffentliche Bereich der Wohnung angeordnet, im Obergeschoss finden sich die privaten Räume. Unterhalb des Hofes wiederholt sich das Motiv der gemeinschaftlichen Mitte in Form eines nutzungsneutralen Raumes, der den Bewohnern der Häuser vorbehalten bleibt. Mit den benachbarten Prager Wohnhöfen Auerberg treten die Hofhäuser durch ihre Materialität, aber auch ideell in einen Dialog. Jene räumen ebenso ein Wohnmodell ein, das auf dem Miteinander einzelner, um gemeinsame Höfe gruppierter Wohneinheiten basiert. Ist dort der Fokus auf die Variation des Reihenhausmodells gelegt, so bieten die Prager Höfe ein alternatives Modell für das Wohnen Alleinlebender, bei dem jedem Bewohner innerhalb seiner Wohngemeinschaft ein eigenes Haus zugeordnet ist. Der Einzelne ist hier sichtbarer Teil der Stadt. Die Prager Höfe liegen rheinnah im Neubaugebiet, in ruhiger Wohnlage am nördlichen Stadtrand von Bonn, in Auerberg. Hier findet man in unmittelbarer Nähe genügend Einkaufsmöglichkeiten, höhere Schulen und den Sportpark Nord mit Schwimmbad. Auerberg verfügt über eine gute Verkehrsanbindung, das Zentrum ist mit Bus und Bahn zügig erreichbar. Der Autobahnanschluss A 565 ist nur wenige Minuten entfernt. Prager Höfe Auerberg, Foto: Stefan Müller, Berlin